In der antiken Mythologie standen die Musen als Brücke der Menschen zu den Künsten und den Wissenschaften und  waren ausschließlich weiblichen Geschlechts; je nach Quelle gab es von vier bis zu zwölf verschiedene Musen. In der neueren Zeit steht der Begriff der Muse auch gerne als Synonym für „Inspiration“. Was bisweilen zu dem sogenannten Musenkuss des einen oder anderen Künstlers geführt hat.

BUBE, DAME, KÖNIG,
oder was?

Betrachtet man die Gestaltung eines Kartenspiels mit der klassischen Aufteilung in „Bube“, „Dame“, „König“ oder das antike Bild von Musen – das nur Frauen als Inspiration vorsieht – so sind beide Sichtweisen doch eher von gestern.

Bei diesem Kartenspiel gibt es anstelle von Buben, Damen und Königen Repräsentanten und Repräsentantinnen verschiedenster Künste in Gestalt moderner Musen. Sie stehen für zeitgemäße Kunstformen wie Medienkunst, Pop, Rock, Ballett, aber auch für Schauspiel, Malerei und Gesang oder Drag. Außerdem sind diese Musen auch noch divers gemischt, also Mann, Frau, trans, non-binär etc.  

Wilde Mischung? Ja. 
Aber spielen Sie selbst. 

„Menschen hören nicht auf  zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“ 
Sir Oliver Wendell Holmes 

Das Kartenspiel “Mit Kunst spielt man nicht” wurde in einer ersten Auflage von 30 Stück zur Ausstellung “Ralf Scheiber – Back from Mars” am 16.-19.1. 2026 produziert. Es ist in der Tadition der Multiples gestaltet.

Ein Multiple ist eine künstlerische Arbeit, die aus einer Anzahl von seriell hergestellten gleichartigen Objekten besteht. Die Geschichte des Multiples geht zurück zu den Ready-mades von Marcel Duchamp führt über den Surrealismus zum Fluxus und zur Pop Art. z.B. Warhols Brillo-Boxen. Ein bekannter Vertreter der Neuzeit ist der hesssiche Künstler Ottmar Hörl. 

 

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